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Nach der Pause ging es mit dem Marsch Planckendael von Randy Beck weiter. Mit den Goldenen Tonfilmschlagern wurden die Zuhörer in die 20er und 30er Jahre versetzt - mit Hits wie "Ich weiß, es wird mal ein Wunder geschehen" oder "Adieu, du kleiner Gardeoffizier" handelt es sich um ein großes Potpourri mit Melodien der 1920er und 1930er Jahre, die bis heute unvergessen sind.

Nach zwei Jahren Pause konnte der Musikverein endlich wieder ein Konzert im Bürgerhaus dem Publikum präsentieren. Eröffnet wurde das Konzert durch den spanischen Pasodoble Orgullo Santiaguista.

Die Beatles treffen auf Gershwin

Der Musikverein Stetten präsentiert nach einem Jahr Pause am 12. März wieder sein Aula-Konzert im Bürgerhaus. Dirigent Michael Helminger hat mit den Musikern ein ansprechendes Programm einstudiert. Von Florian Ladenburger

Die Zeiten, in denen die Stettener Musiker auf der Terrasse vor dem Vereinsheim proben mussten, sind zum Glück lange vorbei. Dank einer in der Corona-Pause eingebauten Lüftungsanlage und diversen Lockerungen sind die Bedingungen für die Musikprobe fast schon wieder auf Vor-Corona-Niveau. Bei Konzerten sieht das wieder ganz anders aus. „Wir wissen, dass wir unser Aula-Konzert dieses Jahr durchführen können“, sagt der Vorsitzende Sven Stitzelberger, „die Rahmenbedingungen ändern sich aber fast im Wochentakt.“

Seit Herbst letzten Jahres bereiten sich die Musiker auf ihr Konzert vor, anfangs noch ohne konkreten Termin für eine Aufführung. Eine Planung war nicht möglich. „Wir wollten keinen Termin ins Blaue ansetzen, den wir dann mehrmals verschieben müssen“, erklärt Stitzelberger. Geprobt wurde natürlich trotzdem. Seitdem sind viele Verordnungen ins Land gegangen, im Januar kamen dann die ersehnten Lockerungen in Sicht. „Als klar war, dass wir unser Konzert im März tatsächlich durchführen können, hat das den Musikern merklich einen Schub gegeben“, berichtet der Vorsitzende. „Wir hatten endlich ein konkretes Ziel.“

Für das erste Konzert nach zwei Jahren hat Dirigent Michael Helminger mit den Musikern ein besonderes Programm zusammengestellt. Mit einem spanischen Pasodoble zeigen die Musiker direkt zu Beginn, wie leidenschaftlich und tänzerisch eine Blaskapelle spielen kann. Mit der „American Elegy“ präsentiert der Verein ein Werk der Schwierigkeitsstufe 4, der sogenannte Oberstufe. Leise, feine Harmonien entwickeln sich zu großen Orchesterklängen mit ergreifenden Soli –  gerade nach der Corona-Pause eine besondere Herausforderung für die Musiker.

Der „Glacier Express“ ist eine moderne Komposition konzertanter Blasmusik und nimmt das Publikum mit auf eine musikalische Reise durch die Schweizer Alpen von St. Moritz nach Zermatt. Mit den „Goldenen Tonfilmschlagern“ geht die Reise in die Vergangenheit rund um die goldenen Zwanziger. Lieder wie „Ich weiß, es wird einmal ein Wunder gescheh'n“ oder „Adieu, mein kleiner Gardeoffizier“ begeistern auch noch fast 100 Jahre später.

„Just Meeting You“ ist ein Jazz-Stück für Tuba und Blasorchester. Der Komponist Jörgen Welander stammt aus Schweden und ist selbst Tubist. Beim Aula-Konzert wird Karin Sommer das Solo spielen.

Viele bekannte Melodien wird es bei „Gershwin in Concert“ und „The Best of Beatles“ geben, die die bekanntesten Stücke der britischen Kultband bzw des amerikanischen Komponisten präsentieren.

Das Konzert findet am Samstag, 12. März statt. Beginn ist um 19 Uhr, Einlass ab 18.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Der Verein freut sich aber um Spenden. Eine Bewirtung mit kleinen Snack, wie es noch 2020 der Fall war, ist in diesem Jahr nicht möglich. Für Getränke ist allerdings gesorgt. Nach aktuellem Stand gilt während des Konzerts eine Maskenpflicht so wie die 3G-Regel.

Nach aktuelle Wetter-Prognose werden die Platzkonzerte stattfinden!

(Stand:  07.10.2021)